Kati Bergelt
Gediche und mehr
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Gedichte

Auf den folgenden Seiten möchte ich einige meiner Gedichte vorstellen.

 

Reise durch die Zeit

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Die Zeit so rasch verrinnt

und keiner mag ihr trauen,

auch Jahreszahlen sind

für uns in Stein gehauen.

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Doch Jahre, Jahreszeiten,

für jeden so bestimmt,

dass trotzdem keinem Zweiten

die gleiche Zeit verrinnt.

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Gewiss ist, jeder Morgen

manch´ neue Bilder bringt,

die meisten deiner Sorgen

nur Rauch des Alltags sind.

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....K. B.

 

Nimm´ dir die Zeit und lass sie fliegen

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Nimm´ dir die Zeit und lass sie fliegen,

sie ist heut´ nur für dich bestimmt.

Lass die Gedanken weiter ziehen

wie weiße Wolken mit dem Wind.

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Getragen nur von weichen Federn

so fliegst du hin ins Morgenrot,

erwartungsfroh dem Tag entgegen,

ganz ohne Angst und ohne Not.

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Die Flügel weit, der Flug ist leise

so sehen dich die Räuber nicht,

die oben ziehen ihre Kreise

geblendet durch dein Sonnenlicht...

                   K.K. B........................

Mich dünkt die großen Geister

...

Mich dünkt die großen Geister,

sie legten ihre Spur,

sie suchten ihren Meister -

wer gab die Antwort nur...

...

Wie Humboldts große Reisen

zu wilden Völkern hin,

der Menschheit zu beweisen,

wo unser aller Sinn.

...

In Darwins tiefen Spuren

zog er die Furchen nach,

den Zweiflern vorzuführen,

Vererbungs - Almanach...

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Fontanes Frauenfreundschaft

Respekt und Achtung zeigt,

wozu auch große Geister

nicht immer leicht geneigt.

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Selbst Goethes liebste Schwester

war nie ihm gleich gestellt,

er nahm es selbstverständlich,

dass er nur sieht die Welt.

...

Die Maler ihrer Frauen

nicht oft daran gedacht,

mit diesen je zu teilen

mehr als das Bett bei Nacht.

..

K. B.            

Computerdimensionen

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Zu schnell und viel zu achtlos

die neuen Zeiten sind,

wie sollte etwas halten,

was so kühl bestimmt.

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Es fehlt vom Tau der Morgen,

vom Licht das Schattenspiel,

Computerdimensionen

ganz ohne ein Gefühl.

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Lebenszeit verfliegt uns

ohne einen Sinn,

der wirklich etwas wert ist,

nicht nur ein Spielgewinn.

K. B.

 

Sie nahmen ihre Liebe

 

Sie nahmen ihre Liebe,

Herzen, Kopf, Verstand,

doch als die Ehr´ gekommen,

war´n sie kaum genannt ...

Selbst Einsteins Relationen,

gezeigt vor aller Welt,

aus Frauenhirn entsprungen,

Genies ...? - der Wahnsinn fehlt ...

Der Herren große Worte,

getragen vor die Welt -

für Frauen doch nicht wichtig -

nur die Liebe zählt ...

Mann stürmt dann mutig weiter,

die Söhne längst verspielt

für ihren neuen Kriege

und ihren neuen Sieg...

K. B.

 

Ganz schwerelos

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Der Tag vergeht, die Stunde kommt,

in der man sich besinnt,

ganz langsam dort am Horizont

der letzte Schein verglimmt.

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Ganz schwerelos, ich fühl es kaum,

das Meer der Ewigkeit,

nichts hält des Schlafes Seele auf,

nur pure Seeligkeit.

K. B.

 

Einige der Gedichte wurden im Band "Soziale Balance" mit anderen Erzählungen, Essays und Gedichten 2010 bei Dorante Edition (Engelsdorfer Verlag, ISBN 978-3-86268-080-1) veröffentlicht.

 

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Neue Flut und alte Opfer